Haftpflichtversicherung für Mieter

Das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter ist das wohl komplizierteste überhaupt. Der Deutsche Mieterbund meldet, dass sich beide Parteien insgesamt 271.780 Mal vor den Amts- und Landgerichten in Deutschland gestritten haben. Eine private Haftpflichtversicherung schützt immer auch dann, wenn die Forderungen unberechtigt sind. Somit bietet die Haftpflicht einen passiven Rechtsschutz im Mietverhältnis. Darüber hinaus zahlt der Versicherer immer dann, wenn es zu einem Schaden gekommen sein sollte. Immer mehr Vermieter verlangen mittlerweile einen Versicherungsschutz durch Mieter/innen.

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WASSERSCHADEN UND SCHIMMEL IN DER MIETWOHNUNG

Kommt es zu einem Wasserschaden, der in der Folge Schimmel in der Mietwohnung bewirkt, dann ist die Gebäudehaftpflichtversicherung der erste Ansprechpartner. Mieterinnen und Mieter haben bestimmte Sorgfalts- und Obhutspflichten einzuhalten. Wenn die Waschmaschine oder andere elektronische Geräte angeschaltet sind, dann müssen Mieter/innen de gesamten Betrieb verfolgen. Erst dann, wenn gegen diese Pflicht verstoßen wurde, ist der Mieter grob fahrlässig vorgegangen. In der Regel zahlen bei einem dadurch entstandenen Schaden die Haftpflicht- bzw. Hausratversicherung. Ideal ist immer auch die Kombination aus beiden Versicherungen. Sprechen Sie unseren Experten gerne auch das Mietverhältnis an lassen sich über die Möglichkeiten beraten.

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HAUSRATVERSICHERUNG SCHUTZT DAS INNERE DER MIETWOHNUNG

Die private Hausratversicherung des Mieters haftet bei Schäden an der eigenen Einrichtung. Kommt es zu einem Einbruch in der Mietwohnung, dann entfaltet die Hausratversicherung ihre Leistungen. Die universellen Versicherungen haften auch in folgenden Schadensfällen:

  • Hagel, Leitungswasser und Blitzschlag,
  • Explosion, Sturm und auch Einbruchsdiebstahl

Dabei sollte eine Mindestversicherungssumme von 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche vereinbart werden. Zusätzlich können Versicherte mit dem Haftpflichtanbieter auch weitere Leistungseinschlüsse vereinbaren. So auch die Deckung von Elementarschäden wie Lawinen, Erdbeben und Überschwemmung. Mehr zum Thema Ausfalldeckung erfahren Sie auch hier.

MIETRECHTSSCHUTZVERSICHERUNG FÜR MIETER/INNEN

Neben der Privathaftpflicht sowie der Haushaltsversicherung ist immer auch der Mieterrechtsschutz eine günstige Alternative. Dabei bietet der Versicherer einen Versicherungsschutz, wenn es Probleme mit dem Vermieter geben sollte. Die häufigsten Rechtsschwierigkeiten zwischen den beiden Parteien sind:

  • Betriebskosten
  • Wohnungsmängel
  • Allg. Vertragsangelegenheiten
  • Mieterhöhung
  • Schönheitsreparaturen
  • Mietkaution
  • Mieterkündigung
  • Modernisierung
  • Vermieterkündigung
  • Umwandlung/ Eigentümerwechsel

Bei Eheleuten ist es ausreichend, wenn nur eine Mietpartei über einen Mieterrechtsschutz verfügt, da der Partner oder eine in der Wohnung lebende Person in der Regel mitversichert werden kann. Das gilt auch für im Haushalt lebende Kinder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben sollten.

GEBÄUDEVERSICHERUNG DES VERMIETERS IST UMLAGEFÄHIG

Verfügen Vermieterinnen und Vermieter über eine Gebäudeversicherung, dann sind die Kosten auf den Mieter umlegbar. Entsteht zum Beispiel Schimmel auf Grund eines Wasserschadens am Gebäude, dann übernimmt der Gebäudeversicherer die Kosten für die Beseitigung und die Entfernung des Schimmels. Auch hier haben Sie die Möglichkeit eine optimale Mieterversicherung abzuschließen, um von den Schadensersatzforderungen freigestellt werden zu können.

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